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| Militär- Sanitäts-
Verein
Winterthur |
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Erlebnisbericht:
sanitätsdienst
in Winterthur
Dorfete vom
28./29./30. Mai 2010 in Winterthur Veltheim
Bereits zum 3.mal durften wir an der Dorfete in Veltheim unsere Dienste
verrichten. Freitagabend und Nacht, Samstagnachmittag, Abend und Nacht
und Sonntag tagsüber und Abend, trafen sich die verschiedenen
Mitglieder des MSV Winterthur um ihren Sanitätsdienst zu
absolvieren. Üblicherweise brauchen wir mind. einmal die
Ambulanzdienste des Kantonsspital Winterthur. Die letzten beiden Jahre
war es jedenfalls so. Wie wird’s wohl dieses Jahr?
Freitagabend und Nacht verbrachten Carmen und Bea auf dem
Sanitätsposten. Das Wetter war nicht gerade toll, deshalb
blieb wohl auch die grosse Menschenmenge aus. Ab und zu patrouillierten
wir durch die Gassen. Wir mussten ja auch wissen was es so zu Essen
gab. Bis um 2 Uhr morgens blieb es ruhig und friedlich. So packten wir
unsere Sachen zusammen und freuten uns auf unsere Kopfkissen.
Samstag 13.30 Uhr hiess es wieder auf dem Posten zu stehen. Sigi und
Carmen machten den Anfang, später wurde Sigi abgelöst
durch Bea und Markus kam als dritte Person dazu. Auch am Samstag war
das Wetter nicht so toll, trotzdem gab es gegen Abend doch noch recht
viele Leute am Fest. Auch für uns gab es etwas arbeit. Ein
kleiner Junge, der ein Splitter (vom Schiessstand) ins Auge bekommen
hatte. Die Tränen kullerten übers Gesicht, jedoch als
er hörte dass nichts drin sei und das ganze nicht so schlimm
sei, hörten die Tränen auf. Natürlich durfte
dann am späteren Abend auch die Ambulanz nicht fehlen. Ein 18
jähriger habe sich die Schulter ausgekugelt, hiess es. Im
Schnellschritt liefen wir dahin. Der Mann hatte sich wohl im
„Schüttelbecher“ verletzt. Klare Anzeichen
für eine Schulterluxation sahen wir zwar nicht, jedoch lieber
einmal zu viel wie einmal zu wenig ins Spital. Zumal der Patient
über starke Schmerzen klagte. Es stellte sich heraus, dass es
sich nur um eine starke Prellung handelte.
Kurz vor Feierabend wurde
noch ein Grossaufgebot von Polizei angefordert. Anscheinend sei eine
randalierende Jugendbande im Begriff das Gelände zu betreten.
Das ganze beruhigte sich kurz vor 2 Uhr morgens wieder. Eine
Schlägerei reicht ja schliesslich pro Nacht. Die beiden
Streithähne konnten von der Polizei und der Security gut
getrennt werden. Um 2.30 Uhr verliessen wir unseren Posten und gingen
nach Hause.
Am Sonntag standen dann Käthi und Sigi zuerst um 10.30 Uhr vor
verschlossener Türe. Na hoffentlich passiert nicht, den zum
Material kamen wir ja nicht mehr. Es blieb aber den ganzen Tag ruhig.
So durften wir dann um 22 Uhr unser Material zusammen räumen.
C. Bisang
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MSV
Winterthur
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